Ode an den Kackbeutel
Geschrieben am 31.05.2011 | 1 Kommentar
Oh Kackbeutel, der du hängst am WegesrandSchon letzten Juli die Sonne dich wärmte
Im Winter es deine Innereien gefror
Und jetzt im Sommer du deine Nachbarn begrüsst
Erst ein, dann zwei dann ganz viele.
Oh Kackbeutel, auch in 1000 Jahren hängst du noch
am Wegesrand.
Werden kommende Zivilisationen dein Geheimnis ergründen?
Dich für eine Botschaft untergegangener wilder Stämme halten?
Oh Kackbeutel. Für dich robbten Hundebesitzer durchs Unterholz
entrissen den stinkenden Dung der Natur
Verpackten die Hinterlassenschaft ihrer Vierbeiner in Plastik
Nur um dann – dem verlorenen Interesse sei dank
Dich auszusetzen, in alle Ewigkeit … am Wegesrand.
Oh Kackbeutel.
Aber mal im Ernst: In der Stadt und auf Wegen gehören Hundehaufen eingesammelt. Und dann in die Tonne geworfen. Aber was treibt irgendwelche Supermuttis aus einkommensstarken Haushalten dazu durchs Unterholz zu robben, die abbaubaren Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner einzusammeln und dann in plötzlich verlöschendem Umweltschutzeifer den Scheiss in niemals verwesender Plastikummantelung (das gute, sinnlos verschwendete Erdöl!!!!111elf) an Wildzäune, Büsche und sonstwas zu knoten? Die paar Meter zur nächsten Mülltonne waren dann zu viel? Wäre es da nicht konsequenter den Mist neben Fuchs- und Wildschweinkot zurück und der Natur zu überlassen, auf das sich das Problem in ein paar Wochen von selbst löst?
Kommentare
Ein Kommentar zu “Ode an den Kackbeutel”
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31.05.2011 @ 10:13
Daumen hoch! Es ist mir immer wieder ein Rätsel.